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Cister-Route

Campingplatz in der Nähe der Ruta del Cister

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monastere cisteriens

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Kloster Santa Maria de Poblet

Das Kloster Santa Maria de Poblet liegt ganz in der Nähe der Städte Vimbodí und L’Espluga de Francolí, geschützt am Nordhang der Prades-Berge, an einem wunderschönen Ort, an dem zahlreiche Quellen entspringen und sich der große Wald von Poblet mit seiner vielfältigen und üppigen Vegetation erstreckt. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort „alameda“ (populetum) ab; Poblet ist ein beeindruckender, im Jahr 1151 gegründeter Architekturkomplex, der zu den bedeutendsten Klosteranlagen Europas zählt. Neben der prächtigen Kirche, einem außergewöhnlichen Beispiel zisterziensischer Kunst, sind fast alle Gebäude erhalten geblieben, die entsprechend den Bedürfnissen einer lebendigen und expandierenden Gemeinschaft errichtet wurden und unter dem Schutz der Könige der katalanisch-aragonesischen Konföderation standen: insbesondere seitdem Peter III., der Zeremonielle (1336–1387), das Kloster zum königlichen Pantheon der Dynastie machte.

Poblet ist das größte Kloster auf der „Route des Zisterzienser“ und das einzige der beiden Männerklöster, in dem noch eine Mönchsgemeinschaft lebt. Im Jahr 1991 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Santa Maria de Poblet
valbona de les monges

Kloster Santes Creus

An den Ufern des Flusses Gaià liegt das Kloster Santes Creus, das einst das Zentrum einer der bedeutendsten und einflussreichsten klösterlichen Herrschaftsgebiete der Krone von Aragon war. Mit ihrer soliden und schlichten Architektur spiegelt die Abtei das kanonische Modell der Zisterzienserklöster wider.
Das im Jahr 1160 gegründete Kloster Santes Creus erlebte zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert seine Blütezeit, was auf seine enge Verbindung zum Adel und zum Königshaus zurückzuführen ist. Die Könige Peter III. von Aragon und Jakob II. sowie dessen Gattin Blanca von Anjou, die Schirmherren des Klosters, wählten diesen Ort als ihre letzte Ruhestätte – in zwei gotischen Mausoleen nahe dem Hochaltar.
Der Grundriss des Klosters ordnet die Räume entsprechend den Bedürfnissen der Gemeinschaft an. Die 1225 für den Gottesdienst geweihte Kirche ist ein Beispiel für den Übergang von der Romanik zur Gotik. Obwohl sie ein Gefühl von Leichtigkeit und Erhabenheit vermittelt, handelt es sich um einen soliden und strengen Bau. Die Pracht des Kreuzgangs aus dem 14. Jahrhundert, des ersten im gotischen Stil in der Krone von Aragon, ist bemerkenswert.

Kloster Santa Creus
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